27.08.2015

Jutta Blatzheim-Roegler einstimmig zur Direktkandidatin gewählt

Thomas Görgen (Sprecher KV Rhein-Hunsrück), Birgit Alt-Resch (Sprecherin KV Bernkastel-Wittlich) und Britta Steck (Landesschatzmeisterin) gratulieren Jutta Blatzheim-Roegler herzlich. (v.l.n.r.)

Unsere Landtagsabgeordneten aus Bernkastel-Kues wurde in der Wahlkreiskonferenz das Vertrauen aller anwesenden GRÜNEN Mitgliedern des Wahlkreises 23 (Bernkastel-Kues/Morbach/Kirchberg[Hunsrück]) ausgesprochen. Bereits seit 2011 sitzt sie als stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Rheinland-Pfalz. In einer kämpferischen Rede stellte sie als großen Erfolg der rot-grünen Landesregierung die Einrichtung des Nationalparks Hunsrück-Hochwald hervor.

Jutta sieht darin ein großes wirtschaftliches Potential für den Hunsrück. „Vor allem freut mich, dass die Menschen in der Nationalpark-Region, egal welcher Partei-Couleur,  voll und ganz hinter dem Projekt stehen. Die steigenden Gästezahlen in unserer Region zeigen, dass wir das Glück haben, in einer Landschaft zu leben, in der andere Urlaub machen!“.

Kritisch äußerte sie sich in ihrer Bewerbungsrede zum Regionalflughafen Hahn. Regional gelte es, weiter auch nicht flug-affine Gewerbeansiedlungen zu unterstützen. „Wir GRÜNE predigen seit Jahrzehnten, dass man die wirtschaftliche Entwicklung rund um den Hahn nicht alleine auf Billigflieger und Luftfracht setzen darf.“ Der Flughafen ist in der Umstrukturierung und steht zum Verkauf an. Für den aktuell geltenden Koalitionsvertrag hatten die GRÜNEN durchgesetzt, dass Landessubventionen schnellstmöglich abgebaut werden.

Als alternativlos ist und bleibt die Energiewende, auch wenn man sich vor Ort gelegentlich mit Windkraft-Gegner auseinandersetzen muss. “Infrastrukturelle Maßnahmen sind immer Eingriffe in die Landschaft, egal ob es sich um Straßen, Baugebiete oder eben Windräder handelt.“ Gegen das französische Atomkraftwerk will die GRÜNE weiter protestieren „Der Schrottreaktor stellt eine ständige Bedrohung dar und muss schleunigst abgeschaltet werden!“

Als Verkehrspolitikerin setzt Jutta sich weiter für ein bedarfsgerechtes, funktionierendes öffentliches Verkehrsnetz ein und will Schienenreaktivierungen, wie etwa die der Hunsrückbahn, voranbringen. Vehement spricht sie sich gegen Straßenneubau-Projekte aus, Priorität habe der Erhalt.

Beim Thema Flüchtlingspolitik ist sich die Abgeordnete sicher, dass Rheinland-Pfalz die immense Herausforderung stemmen wird. Die Landesregierung bereite zusammen mit Kommunen winterfeste Unterkünfte vor.



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